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The third-generation flagship Walkman: gold-plated oxygen-free copper body, 5.5-inch screen, and Signature Series badge.

Sony NW-WM1ZM3 im Test: Was der goldene Walkman der dritten Generation wirklich verbessert

Ein genauer Blick auf den Sony NW-WM1ZM3: Doppelkondensatoren, erweiterte digitale Erdung, der neue Noise Shaper, frühe Höreindrücke, Ausgangsspezifikationen und sein Preis von $5,899.

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Der Sony NW-WM1ZM3 der dritten Generation — das Flaggschiff der Signature-Walkman-Reihe — ist kein bloßes neues Gehäuse. Das vergoldete Gehäuse aus sauerstofffreiem Kupfer mit 99.99% bleibt, doch darunter hat Sony die Stromversorgung, die Erdung und die digitale Verstärkung überarbeitet und die Plattform auf Android 16 umgestellt. Erste Hörberichte deuten auf eine bessere Tieftonkontrolle, klarere Staffelung und eine breitere Klangbühne hin. Bei US$5,899 (etwa 40,000 RMB) zahlt man jedoch ebenso sehr für Verarbeitungsqualität und Sammlerwert wie für den Klang. Vorab sei angemerkt: Der Player wurde im Oktober 15–16 vorgestellt, 2026, die Verfügbarkeit in Japan wird im November 27 erwartet. Langzeittests und standardisierte Messungen gibt es noch nicht, daher ist dies eine Analyse auf Basis offizieller Spezifikationen und erster Eindrücke, kein Urteil aus einem fertigen Seriengerät.

Was sich unter der Kupferhülle geändert hat

The third-generation flagship Walkman: gold-plated oxygen-free copper body, 5.5-inch screen, and Signature Series badge.
Abb. 1. Der Walkman der dritten Generation als Flaggschiff: vergoldetes Gehäuse aus sauerstofffreiem Kupfer, 5.5-Zoll-Display und Signature-Series-Plakette.
See the gold-plated copper chassis and physical playback controls from the front.
Abb. 2. Das vergoldete Kupferchassis und die physischen Wiedergabetasten von vorn betrachtet.
The home screen playing a 192kHz/24-bit WAV file on the 5.5-inch FHD display.
Abb. 3. Der Startbildschirm bei der Wiedergabe einer 192kHz/24-Bit-WAV-Datei auf dem 5.5-Zoll-FHD-Display.
A look inside the machined oxygen-free copper chassis and gold-plated internal shield plate.
Abb. 8. Ein Blick ins gefräste Chassis aus sauerstofffreiem Kupfer und auf die vergoldete interne Abschirmplatte.

Die größte Hardware-Änderung betrifft den Strombereich. Der vorherige WM1ZM2 verwendete einen einzelnen großen Festpolymer-Kondensator; der WM1ZM3 verwendet zwei, aufgeteilt zwischen Digital- und Audioschaltkreis. Sony ergänzte zudem direkte Versorgungsleitungen aus sauerstofffreiem Kupfer mit handgelöteter OFC-Verkabelung, um Verluste auf dem Weg zu verringern. Das erklärte Ziel ist weniger Stromstörung und eine gleichmäßigere Versorgung bei komplexen Musikpassagen. Auf dem Papier ist das eine bedeutende Änderung — doch eine aufwendigere Stromarchitektur garantiert keine proportionale Klangverbesserung, und es bedarf noch Rausch- und Verzerrungsmessungen zur Bestätigung.

Auch die Erdung wurde umfassend überarbeitet. Der Player behält sein Chassis aus sauerstofffreiem Kupfer, verwendet nun aber goldplattierte Schrauben mit niedrigem Widerstand, trennt die Chassis-Befestigungspunkte von den Platinen-Befestigungspunkten und vergrößert den Kupferschirmblock über der Digitalschaltung. Die digitale Erdungsfläche wuchs um etwa 34% gegenüber der letzten Generation, und die LC-Filterspulen am 4.4mm-Symmetrieausgang verwenden dickeren 4N-Kupferdraht mit Flachleitern. Dies sind Sonys technische Zielvorgaben für weniger Rauschen und geringere Erdungsimpedanz — noch keine verifizierten hörbaren Unterschiede.

Die interessanteste Ergänzung im Datenblatt dürfte der Look-ahead Noise Shaper sein, neu im digitalen S-Master-HX-Verstärker. Er optimiert die Verteilung des Quantisierungsrauschens in der digitalen Verstärkerkette, mit den Modi Light, Balanced und Deep zur Auswahl. Das ist kein Bass-EQ-Regler; er arbeitet innerhalb der digitalen Verarbeitungsstufe, und ob man einen Unterschied hört, hängt stark von Kopfhörern, Quellmaterial und Hörbedingungen ab. Die DSD-Remaster-Engine reicht unterdessen nun bis in Drittanbieter-Apps — sodass auch Streaming-Inhalte von derselben Verarbeitung profitieren können.

Erste Höreindrücke

Check the angled back panel, where gold metal meets textured leather trim.
Abb. 4. Die abgewinkelte Rückseite, wo vergoldetes Metall auf strukturierte Lederverkleidung trifft.
The leather back and gold frame carry the Walkman branding across the full panel.
Abb. 5. Lederrücken und goldener Rahmen tragen das Walkman-Branding über die gesamte Fläche.
The 670g copper body resting on a side table, showing its heft next to everyday items.
Abb. 9. Das 670g schwere Kupfergehäuse auf einem Beistelltisch, das sein Gewicht neben Alltagsgegenständen zeigt.
A listening setup pairing the player with over-ear headphones on a marble table.
Abb. 10. Ein Hör-Setup mit dem Player und einem ohrumschließenden Kopfhörer auf einem Marmortisch.

Erste Eindrücke vom Oktober 2026 — die japanischen Magazine Kajetblog und PHILE WEB sowie Besucher der CanJam Shanghai — verdichten sich zu einigen konsistenten Beobachtungen.

Tiefe Frequenzen wirken voller und strukturierter, mit spürbarer Luft und Körper in Schlagzeugnoten, ohne dabei matschig zu werden. Das passt zu Hörern, denen Bass-Textur und musikalische Atmosphäre wichtiger sind als reine Subbass-Wucht. Stimmen und Instrumenten-Obertöne klingen Berichten zufolge voller und natürlicher, eher weich als die scharfkantige Präsentation eines Studiomonitors — ein Charakter, der Jazz, Vokalmusik, Kammermusik und älteren Aufnahmen schmeichelt. Die Höhen reichen natürlich weit, detailliert ohne bewusste Schärfe.

Die Klangbühne ist der überzeugendste Teil des Flaggschiff-Versprechens. Kajetblog sah den WM1ZM3 gegenüber dem WM1AM3 in räumlicher Tiefe, nachklingendem Ausklang und Detailschichtung vorn — merkte aber auch an, dass der Klangqualitätsabstand zwischen beiden weit kleiner ist als der Preisabstand. Man bedenke, dass all dies subjektive Beschreibungen aus frühen Sitzungen sind, keine Frequenzgangdaten; ohne pegelabgeglichene Blindvergleiche kann niemand versprechen, dass jeder Hörer diese Unterschiede zuverlässig wahrnimmt.

Ausgangsleistung und der Realitätscheck

Spot the microSD slot on one edge and the volume, transport, and hold controls on the other.
Abb. 6. Der microSD-Schacht an einer Kante und die Lautstärke-, Transport- und Hold-Tasten an der anderen.
The top edge carries the 4.4mm balanced and 3.5mm jacks; USB-C sits on the bottom.
Abb. 7. Die Oberkante trägt die 4.4mm-Symmetrie- und die 3.5mm-Buchse; USB-C sitzt unten.

Bei der Ausgangsleistung sollten die Erwartungen gedämpft werden. Die offiziellen Hochverstärkungs-Werte (Sony USA, JEITA, 16Ω Last) liegen bei 60mW + 60mW aus der 3.5mm-Unsymmetric-Buchse und 250mW + 250mW aus dem 4.4mm-Symmetrieausgang. Dies ist kein Player, der um brachiale Verstärkung herum gebaut wurde, und regionale Versionen können Ausgangsbegrenzungen unterliegen. Ihn mit leicht anzutreibenden Kopfhörern zu paaren, ergibt mehr Sinn, als anzunehmen, er treibe anspruchsvolle Planare zu Bestleistungen.

Rund um die Hardware selbst: 256GB Speicher (etwa 207GB nutzbar), microSD-Erweiterung, ein 5.5-Zoll-Display mit 1080p, Android 16, Bluetooth 5.4 mit LDAC, aptX Adaptive und LC3, USB-C mit USB-DAC-Modus und 670g aus Kupfer und Leder in der Hand. Die angegebene Akkulaufzeit für verlustfreie FLAC-Wiedergabe beträgt bis zu 33 Stunden unter offiziellen Bedingungen.

Anmerkungen der Redaktion & Zusammenfassung

Der NW-WM1ZM3 verdient seinen Platz im Gespräch durch echte Hardware-Arbeit — Doppelkondensatoren, eine um 34% größere digitale Erdungsfläche, den Look-ahead Noise Shaper und DSD-Remastering in Drittanbieter-Apps — statt durch kosmetische Updates. Ob das US$5,899 rechtfertigt, hängt davon ab, wie viel Gewicht man auf Flaggschiff-Verarbeitungsqualität und Sonys Haussound legt. Das frühe Feedback ist ermutigend; Langzeitmessungen werden den Rest klären.

Wichtige Spezifikationen im Überblick:

Element Sony NW-WM1ZM3
Positionierung Ultra-Flaggschiff-Walkman der Signature-Serie
Verstärkerarchitektur Voll digitaler S-Master-HX-Verstärker
Neue Technologie Look-ahead Noise Shaper
Gehäusematerial 99.99% 4N sauerstofffreies Kupfer, vergoldet
Interne Verkabelung Hochwertige Verkabelung von Kimber Kable
3.5mm-Ausgang 60mW + 60mW (hohe Verstärkung)
4.4mm-Symmetrieausgang 250mW + 250mW (hohe Verstärkung)
Ausgangsbedingungen JEITA, 16Ω Last
Interner Speicher 256GB, ca. 207GB nutzbar
Speichererweiterung microSD
Display 5.5-Zoll-FHD, 1920×1080
Betriebssystem Android 16
Bluetooth 5.4, unterstützt LDAC, aptX Adaptive, LC3
USB-Funktionen USB-C, USB-DAC
Gewicht Ca. 670g
Abmessungen Ca. 86 × 157.6 × 23.2mm (max.)
Akkulaufzeit bei Hi-res-FLAC Bis zu ca. 33 Stunden
Unverbindliche Preisempfehlung in den USA US$5,899

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